Wir leben ja in einer Medizinkultur des Schluckens und Spritzens, Gesundheit kommt durch in Pillenform gepresste Chemikalien und in Muskelfleisch gestochene Nadeln - keineswegs durch Singen oder Tanzen oder andere absonderliche Aktivitäten. Das wusste auch schon Edward Bach. Er wusste, dass man sich die Heilkraft von Bäumen und Blumen auf verschiedenste Weisen zu Nutze machen kann. Doch er wählte die Form der Einnahmetropfen, sicher um die Hemmschwelle bei der Begegnung mit einer neuen Heilmethode so niedrig wie möglich zu halten. Zu Zeiten der unsäglichen Verschreibungspflicht für Bachblüten in Deutschland schickte ich, sofern Jahreszeit und Wetter es zuliessen, Patienten gerne mal in die Natur den ihnen wichtigen Pflanzen einen Besuch abstatten. Wer ein wenig von Meditation verstand, bekam den Auftrag zu meditieren, anderen fiel der Zugang leichter durch malen oder zeichnen der Pflanze, trocknen und pressen oder auch fotografieren und das Bild anschliessend an einem für einen selbst bedeutsamen Platz anzubringen. Die Wirkung ist der eines frischen Strauss Blumen in einem Krankenzimmer im Winter ganz ähnlich: es ist die Aussicht auf Besserung, auf Hoffnung und neue Energie.
Inzwischen jedoch haben wir wahrscheinlich so jede nur denkbare Anwendungsform ausprobiert, und eine jede hat ihre besondere Wirkung. Streitbare Gruppen profitieren von Kooperations fördernden Essenzen in der Duftlampe, Chiropraktiker schätzen die entspannende Wirkung einer Blüte auf die Wirbelsäule, Blumenfreunde fügen ein paar Tropfen Essenz dem Inhalt der Sprühflasche zu, mit deren Hilfe sie die Luftfeuchtigkeit rund um ihre Schätze aufrecht erhalten, ein mit Blütenessenz beträufeltes Stück Brot half schon einem Lämmchen auf die Welt. Der Möglichkeiten sind unendliche, wie Sie sehen.
Die regelmässig zurückkehrenden unter Ihnen haben es sicher bemerkt: unser Forum ist zur Zeit nicht erreichbar.
Grund dafür sind ständige Aktualisierungen der Webseitensoftware. Die Weiterentwicklung des bisher hier verwendeten Fireboard-Forum wurde eingestellt, sein Nachfolger Kunena funktioniert sehr gut - allerdings beisst er sich seitdem Update auf die neueste Version mit einem anderen Bestandteil dieser Webseite (dem Communitybuilder). Wie das halt so geht, wenn ein so grosses Projekt wie das Joomla CMS (Content Management System), auf dem diese Webseite basiert, von vielen Einzelgruppen entwickelt wird, die nicht immer optimal kooperieren, ganz normal also. Mir als Programmierlaien bleibt da nicht viel, als zu warten, dass die nächste Kunena Version wieder passend gemacht wird, oder den Community Builder zu deinstallieren. Für letzteren gibt es eine Alternative, die auch schon für Anfang März angekündigt war, nun aber immer noch nicht fertig gestellt wurde. Seufz.
Sollte sich rein zufällig ein Programmierspezialist unter Ihnen befinden, bitte melden! Wäre super, hier recht bald alles wieder auf Vordermann zu haben. Ansonsten bitte ich alle um ein wenig Geduld. Die Joomlafreaks sind ja eifrig und arbeiten hart an einer Lösung.
Ich tu, was ich kann.
Manchmal klappt's trotzdem nicht.
Dennoch herzliche Grüsse
Dirk Albrodt
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 21. April 2009 um 08:56 Uhr
Frühling
Geschrieben von: Administrator
Donnerstag, den 09. April 2009 um 07:20 Uhr
Frühling
Traditionell steht zur Zeit der große Frühlingsputz im Haus an, Vergleichbares auf körperlicher Ebene tut die Christenheit zwischen Aschermittwoch und Ostern durch Fasten. Ähnliches weiß man auch von anderen Kulturen und Völkern. Auch spirituelle Traditionen weisen auf die erneuernde Wirkung des Frühlings hin, Jesus erstand wieder auf, Buddha wurde erleuchtet.
Wie gemütlich und geborgen es zu Hause auch ist, wie gut sich alle um einen kümmern, irgendwann kommt der Schubser aus dem Nest, und wir müssen unbekanntes Terrain erobern, einen Schritt in die Selbstständigkeit machen: es geht in die Schule. Kinder müssen die bekannte Sicherheit loslassen - aber für ihre Eltern gilt das beinahe im gleichen Maße: sie müssen ihre Kinder ein Stück weit loslassen. Alles ist in Veränderung, und wer sich innerlich am besten darauf einstellt, der leidet am wenigsten unter Stress.
DON Dennis - Für...
hm... - Die origi...
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