Ida

Ida dient der Weiterleitung der weiblichen Kraft und wird auch als Träger von Prana- und Mond-Energie bezeichnet.

 

Dabei handelt es sich um den weiblichen Teil des meridianähnlichen Nadi Systems, welches die Chakren miteinander verbindet. Ida dient der Weiterleitung der weiblichen Kraft, die über die rechte Hirnhemisphäre herrscht, und wird auch als Träger von Prana- und Mond-Energie bezeichnet. Ida ist kühl, von Natur aus nährend und kontrolliert alle geistigen Prozesse sowie die weiblichen Persönlichkeitsanteile, während ihr Partner-Nadi Pingala alle physischen Prozesse kontrolliert und mit der Sonne assoziiert wird. Ida reinigt Körper und Geist. Der Name bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt »Wohlbefinden«.

Der Nadi, in den die Energien beider Energiebahnen fließt, heißt Sushumna und dient dem spirituellen Erwachen.

In jedem Menschen müssen ganz unabhängig vom Geschlecht beide Kräfte vorhanden sein. Jedoch kann es vorkommen, dass ein Nadi sich als dominant erweist. Üblicherweise ist es ein Wechselspiel der Kräfte im Verlauf des Tages, doch Dominanz gibt es auch. In dem entsprechenden Menschen zeigen sich dann starke „männliche“ Verhaltensweisen, wenn Pingala überwiegt, oder dominierende „weibliche“, wenn Ida tonangebend ist, wobei es einerlei ist, ob die Person männlichen oder weiblichen Geschlechts ist.

Ida-Persönlichkeiten besitzen Mondkräfte, sind fürsorglich und gebend. Möglicherweise fehlt ihnen aber ein wenig Schwung und Elan. Ihre Aufgabe wäre es, Pingala zu kräftigen. Sie besitzen so viel Potenzial, nutzen es aber nicht vollständig. Wenn es um weltliche und materielle Angelegenheiten geht, zeigen sie gewisse Schwächen.
Manche Yoga Schulen behaupten, dass die Kundalini Kraft nicht erwachen kann, solange eine Dominanz eines dieser beiden Nadi existiert.

Ida symbolisiert unser Potential. Ida ist die Idee, die noch zur Ausführung kommen muss.

Die in der Ida Kombination enthaltenen Essenzen sind: