Safe Child

Zeiten von Wachstum und Veränderung sind Zeiten der Verwundbarkeit. Wenn nichts fest verankert ist, kann die Richtung leicht geändert werden. Jemanden umzuwerfen ist leichter, wenn er in Bewegung ist und sich fortwährend verändert. Die Möglichkeiten, etwas Falsches zu tun, sind unendlich. Dazu ist es nicht einmal nötig, es bös zu meinen oder zu überreagieren oder selbst in einer Krise zu sein, um einem Kind einen ordentlichen Schlag zu verpassen. Es braucht immerhin ein ganzes Vierteljahrhundert, um seinen Weg zu finden und sich zu stabilisieren. In dieser Zeit kann so viel passieren, was das Beste in einem zum Vorschein bringen, aber genausogut innere Blockaden errichten kann.

safe child kombination

Die Safe Child-Formel wurde zusammengestellt, um Kindern und Jugendlichen Sicherheit in Zeiten der Veränderung und Verwundbarkeit zu bieten. Kinder brauchen Freiheit sowie Grenzen und Möglichkeiten sowohl für ihre Entwicklung als auch Orientierung und Ausrichtung.

Wenn das Pendel zu stark zur einen oder anderen Seite ausschlägt, sprich bei übergroßer Einengung auf der einen oder Freiheit auf der anderen Seite, passt sich das Kind dem an und entwickelt sich entsprechend anders. Es wird das eine als Tyrannei, das andere als Desinteresse empfinden und sich seinen eigenen Reim darauf machen.
Es ist nicht leicht, einen gesunden Mittelweg zwischen Schutz und Freiheit zu finden, in vielen Situationen muss man schnell und spontan entscheiden. Eltern sind in der Regel inkonsequent. Das mag man bedauern, es bietet dem Kind jedoch auch die Chance zu eigenen Einsichten und Erkenntnissen. Manchmal lässt man sein Kind mit etwas durchkommen, was man normalerweise nicht akzeptieren würde, wenn man weniger erschöpft ist und für Streitereien zu müde. Das Kind erfährt generell und immer ein gewisses Maß an Unsicherheit, selbst unter den besten Umständen und bei allergrößter Liebe und Sorge, die man ihm nur bieten kann.

Glockenheide
Glockenheide

Um den Neulingen auf dieser Erde die größtmögliche Vielfalt an möglichen Erfahrungen und Gelegenheiten zu lernen zu bewahren, müssen sie auch gestatten, Krisen zu erleben. Bevor wir lernen, aufzustehen, müssen wir erst einmal hinfallen. Übermäßige Sorge, Schutz und Förderung beeinflussen ebenso wie Vernachlässigung die Entwicklung des Kindes, und nicht alles, was gut gemeint ist, wirkt sich letztlich auch gut aus.

Es ist schwierig, Kinder zu erziehen, und zu den vielen grundlegenden Aufgaben der Elternschaft gehört es auch, Fehler zu machen. Kinder sollten auch die Chance erhalten, aus den Fehlern anderer zu lernen.


Wenn die Eltern nach Perfektion streben und alle Probleme unter dem Teppich fegen, wird das Kind sie trotz aller Bemühungen, sie vor ihnen zu verbergen, aufspüren, die man verzweifelt versucht, denn es spürt wegen seiner enormen Empfindlichkeit Unstimmigkeiten im Verhalten der Eltern als Bauchgefühl oder anders.

Zottiges Weidenröschen
Zottiges Weidenröschen

Ein Paradoxon erscheint im Umgang mit negativen Ereignissen. Auf der psychologischen Belastungsskala, die von Wissenschaftlern in den USA entwickelt wurde, steht der Verlust eines Kindes an der Spitze. Dieser Stress kann sogar noch gesteigert werden, wenn das Schicksal des Kindes im Dunkeln bleibt. Nicht zu wissen, was passiert ist, macht es den Eltern unmöglic,h zu trauern und ihren Verlust zu verarbeiten. Der Schmerz, der durch ein vermisstes Kind verursacht wird, Jahrzehnte lang andauern. Gleichzeitig - und das ist das Paradoxe daran - gibt es viele Eltern, die glauben, dass sie ihre Kinder schützen können, indem sie unliebsame Nachrichten vor ihnen verbergen. Das Gegenteil ist der Fall. Die Empfindlichkeit der Kinder zwingt sie dazu, selbst kleinste Verhaltensänderungen ihrer Eltern wahrzunehmen. Wenn sie keine befriedigende Antwort auf ihre Frage, was denn los ist, bekommen, beginnt das Karussell im Kopf, sich zu drehen. Sie stellen sich das Schlimmste vor - genauso wie es Erwachsene tun, wenn sie mit dem Trauma des Verlustes eines Kindes zu tun haben.

Zinnie
Zinnie

Will man das Kind nicht noch mehr erschrecken und sein Basisvertrauen zum Verschwinden bringen, gibt es nur ein Mittel: unerbittliche Offenheit. So sehr es überraschen mag, bringt es dem Kind doch weniger Schaden als Ungewissheit, siehe oben, siehe seine Eltern, siehe allgemein menschliches Verhalten. Man schützt niemanden, indem man ihn im Dunkeln lässt. Was auch immer es sein mag, dass wir vom Kind fernhalten wollen, Ehrlichkeit zahlt sich aus. Andernfalls besteht die Gefahr, dass das Kind mit all der Schuld belastet wird, die Kinder geneigt sind, auf sich zu nehmen, oder sie beginnen, ihren Eltern als Lügner zu misstrauen. Um heil durch diese schwierige Phase mit schlechten Nachrichten, Schmerzen und Verlust kommen zu können, wurde diese Essenzen Kombination geschaffen.


Anwendungsbeispiele:

  • Arztbesuch mit dem Kind
  • Angst in der ersten Zeit im Kindergarten
  • Krankheit
  • Unfälle und Verletzungen
  • Vernachlässigung oder Missbrauch
  • Einsamkeit
  • Verlust eines Elternteils
  • Überlastete Eltern
  • Streitende Eltern
  • Scheidung
  • Mobbing
  • Rebellion in der Pubertät

Mit Safe Child lotsen Sie Ihr Kind sicher durch schwierige Zeiten.

Spüren Erwachsene, dass der Schmerz, der aus solchen Situationen herrührt, noch weiter in ihnen schwelt, kann auch ihnen diese Essenz hilfreich sein. Wenn das innere Kind sich meldet und nach Liebe und Heilung ruft, dann könnte man an Safe Child denken.

Safe Child
Enthält

  • Angelika - Angelica archangelica
  • Glockenheide - Erica tetralix
  • Rosa Schafgarbe - Achillea millefolium
  • Zinnie - Zinnia elegans
  • Zottiges Weidenröschen - Epilobium hirsutum
Back to Top